06. Juli 2010

Washington DC goes Veggie



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Als zweite Stadt der USA verkündet Washington DC einen vegetarischen Wochentag


Kapstadt, Gent, Sao Paolo, San Francisco – Megacities rund um den Globus erteilen Fleisch einmal die Woche eine Absage, und entdecken die ungemeine Vielfalt vegetarischer Essenswelten. Als ganz besonders symbolträchtiger Kandidat gesellt sich nun die Hauptstadt der Vereinigten Staaten zu den Veggie-Cities. Der Stadtrat von Washington DC votierte jüngst einstimmig für einen entsprechenden Beschluss und machte auf die besonderen Vorteile fleischfreier Kost aufmerksam. Die Resolution sieht vor, den Pro-Kopf Fleischkonsum in Washington zu reduzieren und fordert die Einwohner dazu auf, montags „von Tierprodukten Abstand zu nehmen“.

Damit gewinnt die „Meat Free Monday“-Initiative von Musiker und Vegetarier Sir Paul McCartney weiter Zuspruch, und erlangt Ansehen weit über die Grenzen der USA hinaus. „Für eine bessere Welt müssen wir alle etwas an unserem Lebensstil ändern, und zwar jetzt“, sagt Sir McCartney auf seiner Website. „Nur einen Tag in der Woche fleischfrei zu gestalten, ist ein kleiner Schritt, der eine große Wirkung entfalten kann.“ Auch in Deutschland und Europa ist der Veggieday weiter auf dem Vormarsch. Als erste deutsche Stadt hat Bremen Anfang des Jahres einen vegetarischen Wochentag eingeführt, dort stehen seitdem jeden Donnerstag leckere und gesunde Fleischalternativen auf dem Speiseplan – Washington DC nimmt sich nun ein Beispiel.